Warum deutsche KMU zu wenig in UI investieren — und was es kostet
Deutschland hat weltweit führende Mittelständler. Aber beim Thema Software-Interfaces hinken viele noch hinterher. Die typische Reaktion: "Das funktioniert doch. Warum ändern?"
Der unsichtbare Preis schlechter UX
Schlechte Interfaces kosten auf drei Ebenen:
1. Produktivitätsverlust
Jede Sekunde, die ein Mitarbeiter damit verbringt, ein unintuitives Interface zu navigieren, ist eine Sekunde, die nicht produktiv genutzt wird. Bei 50 Mitarbeitern und 5 Minuten täglich: 250 Minuten Produktivitätsverlust pro Tag.
2. Onboarding-Kosten
Komplizierte Interfaces brauchen längere Einarbeitung. Jede neue Person, die 2 Wochen länger braucht um produktiv zu sein, kostet real 80–120 Stunden Arbeitszeit.
3. Conversion-Verlust bei externen Interfaces
Für B2B-Unternehmen mit Kundenportalen oder Online-Shops: Jedes Prozent Conversion-Verbesserung durch besseres UX ist direkter Umsatz.
Was eine UI-Investition wirklich kostet
Ein professionelles UI/UX-Redesign für eine interne Applikation mit 20 Nutzern: €8.000–€25.000 je nach Komplexität.
Amortisation bei 20 Nutzern × 10 Minuten/Tag Effizienzgewinn: unter 6 Monate.
Fazit
UI/UX ist kein Luxus — es ist ROI. Die Frage ist nicht ob Sie investieren, sondern ob Sie weiter in schlechten Interfaces investieren oder einmalig in gute.